Licht am Ende des Tunnels

Zum ersten Mal seit fast zwei Monaten gab es ein paar Tage Pause in diesem Blog. Grund waren/sind Computerprobleme, aber es gibt auch nicht mehr so viel zu erzählen. Marco hat fühlt sich ganz wohl in der Reha-Klinik. Am Telefon klingt er gut gelaunt, manchmal ein wenig aufgekratzt durch das, was er hier erlebt. Gestern vor allem, als er nach Ulm gebracht worden war für Untersuchungen. Dort gab es grünes Licht für weitere Therapien, denn man kann nun damit beginnen, sein Becken zu belasten. Schritt für Schritt natürlich, doch für ihn bedeutet das die Aussicht auf mehr Selbständigkeit.

Zum Beispiel rückt sein Traum näher, bald ohne Hilfe duschen zu können. Im Moment geht das noch nicht, denn er kann nicht stehen. Auch ist sein linker Arm in Schienen und muss als Schutz vor dem Wasser „eingetütet“ werden. Mit einem Müllsack macht man das, der wird drübergestülpt und am Oberarm mit Klebband befestigt. Aber auch diese Schiene soll bald verschwinden, nächsten Dienstag – wieder in Ulm – wird man aus dem Arm Nägel, Platten, was immer halt drin ist, entfernen. Bis dahin kann er mit dem rechten Bein vielleicht schon etwas anfangen, denn die Therapie zum Muskelaufbau begann heute.

Marco giert danach, dass etwas getan wird mit seinem Körper. Er will beweglich werden, Kraft bekommen, und Schmerzen stören ihn nicht. Er spürt,  dass es voran geht.

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