Am Wegrand

Die schweren Planen auf den langen Reihen angehäufter Erde werden gerade zurückgeschlagen, als ich am frühen Morgen vorbeiradle. Aus den Hügeln blinzeln vereinzelt weiße Spitzen. Spargelspitzen. Arbeiter schlagen überkreuzt auf ihre Oberarme, um sich zu wärmen, und fangen dann an, die bleichen Triebe aus dem Boden zu stechen.

Als nächstes kommen die Erdbeerfelder. Auch auf ihnen glitzern Plastikfolien in der frühen Sonne, dünn wie Seide. Wenn der Wind drüber bläst, entstehen Wellen wie auf einem See. Ein Erdbeerfeldsee.

Und schließlich, kurz vor der Ankunft in der Firma, die fetten Wiesen. Hierher ist der Storch zum Frühstück gekommen. Seine Frau blieb im Nest, die Eier wärmen. Ihr Mann wird ihr etwas bringen. Country McSchneck oder so.

3 Gedanken zu „Am Wegrand

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