Schön und gut

Auf meiner Stirn befinden sich parallel zueinander zwei tiefe, senkrechte Falten. Sie verschwinden schon lange nicht mehr und es sieht immer ein bisschen aus, als ärgere ich mich. Gelegentlich dachte ich deshalb daran, mir da Botox reinjagen zu lassen, ist aber teuer. Nun stehe ich vor dem Spiegel. Ich geh nah ran, wieder zurück, drehe mich von einer Seite zur andern, betrachte unter verschiedenen Lichtverhältnissen meine Stirn. Ganz klar. Sie ist glatter geworden. Sie fühlt sich sogar ein bisschen anders an. Als klebe ein dünnes Pflaster drauf und hindere die Haut daran, sich zu furchen.

Es liegt vielleicht daran, dass ich tiefer schlafe in letzter Zeit. Oder mein Herz versorgt mich besser, das schmerzhafte Pochen und Jagen kommt nicht mehr so oft. Und jetzt glättet sich auch noch meine Stirn. Wer sagts denn. Ein messbares Ergebnis, als Frau noch das schönste dazu. Schon deshalb hat sich der Ausstieg gelohnt, so wechselverjahrt bin ich noch nicht, dass mir Stirnfalten egal wären!

 

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