Tierisch schöner Gartenknödel

Auf meinem Balkon wächst auch dieses Jahr wieder ein sonderbarer Blütenschmuck. Er ist allerdings nicht der Flora zuzuordnen, sondern der Fauna, denn bei näherem Hinsehen erkennt man ein kleines Ballongespinst mit zahllosen Krabbeltierchen. Dabei handelt es sich um Gartenkreuzspinnen in einer frühen Lebensphase, und wenn man mit einem Stöckchen die Fäden berührt oder ein bisschen am Pflanztrog rüttelt, dann rennen alle auseinander. Die Eier dieser Spinnenart werden übrigens schon im Herbst abgelegt und die Babys schlüpfen noch vor dem Winter. Geschützt in ihrem Kokon überstehen sie im Winter Temperaturen bis zu -20 Grad. Kreuzspinnen kommen übrigens nie ins Haus. So mag ich sie am liebsten.

Spinnennest-1

Spinnennest-2

Spinnennest-3

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24 Gedanken zu „Tierisch schöner Gartenknödel

  1. Pingback: Wer ‘ne Meise hat, darf auch spinnert werden! | bittemito

    1. Anhora Autor

      Wahaaa… *shudder*
      Nee, da würdest du mich rennen oder von einem Herzstillstand dahingerafft zusammensacken sehen. Auch im Briefkasten bräuchte ich keine Spinnennester, aber ich habe Glück gehabt: „Meins“ befindet sich auf dem Balkon, und es handelt sich um harmlose Gartenkreuzspinnen. Die greifen nicht an, und kommen vor allem nicht ins Haus. 🙂

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  2. kaetheknobloch

    Obgleich Spinnenliebhaberin und -beobachterin habe ich solches noch nie gesehen, liebe Frau Anhora. Bezaubernd! Vielen Dank für das Teilen dieses Spinnleinknödels, ich kann mich gar nicht satt sehen.
    Liebe Stillsonntagsgrüße, Ihre Frau Knobloch.

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    1. Anhora Autor

      Ich freu mich, dass Ihnen dieses seltsame Gebilde auch gefällt. In Originalgröße ist es übrigens kaum 3 cm groß. Ich guck auch ständig nach, wie es den Kleinen gehtund kann nicht anders, als gelegentlich an dem Zweiglein zu zupfen. Es ist zu lustig, wenn sie alle auseinanderlaufen. 🙂

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  3. Heike Ingenhoven

    Wie beeindruckend!!! Und ich bin echt ne richtige Spinnen-Schisserin…
    Früher mindestens Schuhe, lieber Staubsauger – Glas wäre ja in Anspringreichweite gewesen. Heute – also seit Emma da ist (Madame wird demnächst 5…) bin ich die „Helden“-Mama, die vor Angstschweiß-triefend den Spinnenfänger bedient und so unfassbare Sätze wie „Schau mal Tigamaus, dass ich aber ein besonders ekl…äh erlebenswertes Exemplar. So groß, und so lange Vorderbeine… Boah, oder? Komm wir setzen die mal nach draußen zu ihrer Verwandtschaft!“ von sich gibt…
    Spass bei Seite – die Dinger würde ich nicht mehr missen wollen. Ich hab in fast jedem Zimmer einen… 😜

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    1. Anhora Autor

      Also mir ist bis heute mulmig, wenn ich einen Raum mit einer Spinne teilen muss, aber Panik habe ich nicht mehr. Und das kommt auch bei mir durch die Kinder. Was will man machen, wenn da so ein Monster hockt und der Ehemann geschäftlich verreist ist!

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    1. Anhora Autor

      Irgendwo hab ich gelesen, dass Kreuzspinnen erkennen, wenn sie sich in einem geschlossenen Raum befinden. Sie wollen dann schnell wieder ins Freie. Ich hab jedenfalls jnoch nie eine im Haus gehabt. Zum Glück (für die Spinne, fürchte ich …)!

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      1. Zoé

        Aber ich hatte mal eine die quer vor der Tür ihr Netz gespannt hatte, genau über die Treppe. Rundrum gehen war nicht möglich. Das war schon sehr gruselig. Spinnen im Haus fange ich mit einem Glas und 1 Postkarte o. ä., aber das hatte ich dummerweise nicht dabei

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        1. Anhora Autor

          Ein Spinnennetz über der Tür würde meine Toleranzgrenze auch sprengen! 😉
          Die Glasmethode kann ich leider nicht anwenden, weil ich mich in einem Raum nicht so nah rantraue. Ich hab Angst, ich werde angesprungen. Bescheuert, ich weiß, und leider bleibt mir dann nur der Staubsauger. Dabei will ich das gar nicht … 😦

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          1. Zoé

            deswegen habe ich mich früher nicht getraut, drauf zu hauen, weil ich dachte, sie springt mich an. 😉 Staubsauger habe ich als Jugendliche nicht angefasst, da blieb nur das Glas

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    1. Anhora Autor

      Auch ich renne vor Spinnen normalerweise kreischend davon. Aber Kreuzspinnen können tatsächlich unterscheiden, ob sie sich innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes befinden, und sie bleiben immer draußen. Das macht sie sympathisch! Zumal sie im Sommer Mücken fressen. 🙂

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