Grüezi in London

Auch das gibts in London: Eine Schweizer Sehenswürdigkeit mitten in der Stadt. Es sitzt auf einer hohen Säule und umfasst elf Holzfiguren, 26 Kanton-Wappen, 27 Glocken und vier Figuren in Schweizertracht, die für jede Sprachregion stehen. Dies war ursprünglich ein Geschenk der Schweiz und Liechtenstein. Es schmückte die Fassade des Swiss Centre, eines Touristen- und Handelszentrums, das die Schweiz bewarb. Das Zentrum wurde 2008 abgerissen und seit November 2011 steht das Glockenspiel frisch renoviert als freistehendes Bauwerk am Leicester Square (sprich: Läster Skwär).

An der Stelle des einstigen Schweizer Zentrums präsentiert sich nun ein anderer, eher zweifelhafter kultureller Höhepunkt: Ein M&M-Shop. Um die Ecke finden wir den berühmten pagodenartigen Torbogen, der den chinesischen Teil Sohos markiert. Alles beieinander also.

 

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19 Gedanken zu „Grüezi in London

    1. Anhora Autor

      Ich auch, Zoé, ich auch! Aber man hat ja Anleitung.
      Das Londoner Rathaus ist übrigens in einem Stadteil namens Southwark. Spricht man Sawörk, Betonung auf der 1. Silbe. Ach und Holborn gibts, spricht sich Houben (da war unser Hotel). Man kann noch viel lernen … muss aber nicht. Engländer sprechen unsere Namen auch nicht richtig aus. 😉

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  1. Hausfrau Hanna

    Das Swisscenter am Leicester Square,
    liebe Anhora,
    war mir ein Begriff!
    Mein Brother-in-Law, der in der Nähe von London lebt, arbeitete dort.
    Und jetzt erfahre ich, dass es abgerissen wurde.
    Ich hoffe, er bekommt seine Rente trotzdem…

    Herzlichen Gruss von
    Hausfrau Hanna Basel

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    1. Anhora Autor

      Liebe Hausfrau Hanna, ich hoffe auch, dein Schwager bekommt seine Rente und muss nicht etwa in dem M&M-Shop arbeiten. 😉
      Wahrscheinlich bist du die Einzige, die das Swiss Centre kennt, Respekt! Ich kannte es jedenfalls nicht und staunte nicht schlecht, als wir durch Zufall darauf stießen!

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  2. Flohnmobil

    Ich stelle fest, dass man in London die gleichen Methoden anwendet, um Tauben fern zu halten, wie anderswo. Das Glockengeläut mögen die Ratten der Lüfte wohl nicht so sehr, weshalb auf die Pieckser verzichtet werden konnte.

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    1. Anhora Autor

      Das ist ja auch ein willkommner Nebeneffekt! Wir waren zwar nicht zur vollen Stunde da und ich hab das Glockenspiel deshalb nicht gehört. Aber wenn es Tauben verjagt, muss es ja imposant sein! 😉

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    1. Anhora Autor

      Danke! 🙂
      Und ja, der Leicester Square ist eine belebtete Ecke. Es gibt noch mehr zu sehen dort, einen hübschen Park z.B., oder ein Denkmal von Charlie Chaplin steht dort auch herum. Man könnte monatelang über die Stadt berichten, aber das tu ich euch dann doch nicht an. 😉

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    1. Anhora Autor

      Äba. Auf a baar Fünfhunderder underm Kopfkisse schloft sichs halt scho sauguat! Und es isch wahrscheinlich au nägsch Johr no etwa gleich viel wert. Des kasch vom Geld auf dr Bank net immer saga. 😦

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        1. Anhora Autor

          Liebe Meermond, ich staune immer wieder, dass tatsächlich jemand unser Gebruddel und Gebrabbel liest, und womöglich auch noch versteht! 🙂 Aber bisch du net die Bayerin? Ich liebe Dialekte, also tu dir keinen Zwang an! 😀

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            1. Anhora Autor

              Soso, a schwäbische Schwaacherin hosch! Des heißt bei uns: Schwägre. (Schon wieder was g’lernt, der Tag war nicht umsonst!)
              Schee, i mag boirisch! 🙂
              Tschüsle!

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  3. Anhora Autor

    Soso, dai künschdlerisches Talent hot also mit Schweizer Bleischdift a’gfange! 🙂 Womeglich soddesch no dankbar sei, kannsch jo mol nach London pilgre und a Bliemle am Läschder Sgwähr ablege. 😉
    Und hosch recht: England und d’Schweiz sind sicher in ma rega Ausdausch, vor allem wenns um Moneda goht. Do brauchts denn koine Alpa meh!

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  4. Mallybeau Mauswohn

    Liebe Anhora!
    Ha Sacha gibts! Die mischlat au älles zamma. Irgendwann isch von dr Schweiz meh in England ond omkehrt, bloß mit de Berg wird’s a Problem.
    I han dia Wappa frieher emmer abgmolt, die waret emmr auf übrgroße Bleischtift aufdruggt, die mr als Turischt en dr Schweiz kaufa konnt.
    Rägagrüßle vo dr Alb
    Mallybeau M. 🙂

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