Zuckerfest

Der Ramadan ist beendet, ab heute darf tagsüber wieder gegessen werden. Man beginnt vor allem mit süßen Kuchen und Knabbereien, deshalb heißt der Tag des Fastenbrechens auch Zuckerfest. Ich gehöre dem christlichen Glauben an und wüsste nicht, dass das heute gefeiert wird – wären da nicht die Teilnehmer unserer Sprach- und Integrationskurse. Sie schleppten am Nachmittag Platten mit selbstgemachten Leckereien heran, dass sich die Tische bogen. Im Unterricht saßen sie dann zusammen und feierten, aber vorher durften wir Mitarbeitenden nehmen, so viel wir wollten. Also kam ich heute in den Genuss von dreierlei mir unbekannten süßen Stückchen, die aus  Sesam, intensiv Schokoladigem, Nüssen und Trockenfrüchten gemacht worden waren. Ich schleckte mir alle Finger danach ab und frage mich wieder einmal, was so schlimm daran ist, Menschen aus anderen Kulturen in unserem Land zu haben. Sie bringen doch auch etwas mit.

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15 Gedanken zu „Zuckerfest

  1. diebildermacherkochen

    wir leben als einzige christen in einer muslimischen strasse. ramadan ist immer eine sehr schoene zeit. kurz bevor die sonne untergeht klappern die toepfe auf der strasse. man bringt sich gegenseitig was zu essen. wir haben so sehr leckere sachen kennengelernt.
    deinen beitarg finde ich sehr schoen und auch wichtig, danke!!!!

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    1. Anhora Autor

      Danke für diesen netten Kommentar! In unserer Straße gibt es meines Wissens keine Muslime, aber an meiner Arbeitsstelle sind es ca. 80%. (Wir machen Deutschkurse usw.). Da kriegt man das Eine oder Andere mit, was ich mag und erwähnenswert finde. 🙂

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      1. suzy

        Unsere sind ja 3 Tage vor Weihnachten erst eingezogen. Einen Baum gab es da noch nicht. Wir werden aber in diesem Jahr einen aufstellen und überall gebackene Kekse dranhängen – schon geplant 🙂

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  2. Mallybeau Mauswohn

    Liebe Anhora!
    Da hosch recht. Sonsch gäbs ja au koi Pizza, koine Spaghetti, koi Gelati, koine Falaffel … mir hent zwar au leggere Leggereien, aber d Vielfalt machts ….
    I wünsch dr no an schena Obnd ond gude Verdauung 🙂
    Grüßle von dr Alb
    Mallybeau M.

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    1. Anhora Autor

      Net zu vergessa Döner und dr koschdalose Uso beim Grieche. Der g’fallt mir nadierlich bsonders.
      Dir au an scheene Obnd, i muss jetzt d’Waliser agucka und Daume drugge, dass se gega Pordugal gwinnet. (Wenn mr scho bei de Auslender sind- EM wär ohne dia umeglich, gell?) 😉
      Tschisle!

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