Überflüssiges

Die letzten Tage waren übertrieben schön: Ich konnte nicht nur essen, was ich wollte, sondern auch soviel ich wollte. Ich konnte jeden Abend ein Glas Wein trinken oder zwei, ich konnte viele Stunden lang am Klapprechner hocken, jeden Tag, jede freie Minute. Das hat Spaß gemacht – aber nur weil ich wusste: Bald ist es aus damit. Fastenzeit.

In diesem Jahr will ich 40 Tage lang

1. keinen Alkohol
2. nix Süßes
3. höchstens zwei Stunden Internet am Feierabend

Kann ja nicht so schwer sein. Bei Schwächeanfällen werde ich an Menschen denken, die ganz andere Probleme haben als ich hier. Ist das der richtige Ansatz? Wird es gelingen? Sicher bin ich mir nicht, aber versuchen werde ich es. Ich will wieder wissen, was ich wirklich brauche und was nicht. Ich will ein Leben in Fülle, nicht im Überfluss.

Und ihr? Macht ihr auch eine Fastenzeit? Worauf wollt ihr verzichten?

 

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

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38 Gedanken zu „Überflüssiges

    1. Anhora Autor

      Naja wenig essen ist es ja nicht, was ich mir vorgenommen habe. Aber halt keine Süßigkeiten mehr. Ich habe das sog. Fasten letztes Jahr zum ersten Mal gemacht. Da hab ich keinen Alkohol getrunken. Also, während der Woche. 😉
      Ich glaube man fastet aus einem Bedürfnis heraus. Man merkt selbst, dass es zuviel ist von etwas. Wenn man dieses Bedürfnis nicht hat, braucht man auch nicht zu fasten. Deshalb wünsch ich dir eine schöne, genussvolle Zeit! 🙂

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  1. Carrie Shawl

    Ich habe früher oft auf Zucker während der Fastenzeit verzichtet, aber das fällt ja nun weg, seit ich konsequent seit nunmehr einem 3/4-Jahr keinen Zucker (von kleinen Ausnahmen abgesehen) mehr zu mir nehme. Im Moment würde ich gerne Arbeitsfasten machen haha 😉

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    1. Anhora Autor

      Na DAS ist ja mal eine Idee! An Arbeitsfasten hat noch nie jemand gedacht, dabei wäre es bei all der Überlastung naheliegend. Mal 6 Wochen lang nicht alles fertig kriegen wollen, nicht perfekt sein wollen, einen Gang runterschalten. Tolle Idee, merk ich mir vielleicht fürs nächste Jahr! Gestern war erstmal das eingeschränkte Internet am Abend sehr ungewohnt. Bin früh ins Bett … 😉
      Aber ich bleib dran. Schönen Tag noch!

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    1. Anhora Autor

      Danke dir! Ich wünsch dir auch Erfolg bei allem, was du dir vornimmst. Schon nach einem Tag kann ich übrigens sagen: Mit weniger (bzw. nix) Süßem hat man gleich mehr Energie. Vielleicht bild ichs mir auch nur ein, aber der Grund ist ja egal.
      Kraftstrotzendes Grüßle! A.

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  2. maribey

    Kennst du die Aktion „7 Wochen anders leben“ von Andere Zeiten? Ich habe eben in der Broschüre gelesen und es passt wunderbar zu deinen Gedanken.
    „Ich will ein Leben in Fülle, nicht in Überfluss“, den Satz finde ich großartig. Ich wollte gerade den heutigen Findesatz in meinem Blog einstellen. Nun lese ich deinen, den ich gerne nehmen würde. Darf ich das? Dann weiche ich heute mal von meinen selbstgemachten Regeln ab, dass ich den Satz gehört haben muss und nehme den gelesen. Wenn du dein Ja gibst.

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        1. Anhora Autor

          Die 2 Stunden sind bereits um, ich wollte gerade ausschalten und nur nochmal schnell nachgucken … aber du bist die Einzige, für die ich eine Ausnahme mache. Hab mich einfach gefreut. 🙂
          Und jetzt schalt ich aus. *seufz*

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    1. Anhora Autor

      PS: Die Aktion „7 Wochen anders leben“ kenne ich übrigens nicht. Ich kenne nur eine britische TV-Serie, wo Familien genau das machen. Sie tauchen in eine andere Zeit ein, die Kulissen sind z.B. aus der Jahrhundertwende und das Fernsehteam bereitet alles so vor, dass es sich echt anfühlt für die Teilnehmer. Allerdings müssen diese unterschiedliche Stände „leben“, und das ist interessant. Ich hätte in der damaligen Zeit nicht reich sein wollen. Die durften ihre Kinder kaum sehen, das machte die Amme. Und die Frauen durften nicht arbeiten, sondern nur sticken. Die Männer waren fast nie da. Sch… leben! 😉 Damlas wär ich lieber Magd gewesen, da gings viel lustiger zu. 🙂

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      1. maribey

        Bestimmt interessant in damalige Zeiten einzutauchen. Magd sein hört sich allerdings lustiger an als reiche Dame.
        In der Broschüre von der ich erzählte, wird auch von verschiedenen Vorhaben in der Fastenzeit geredet u.a. auch Fasten + , dabei wird nicht verzichtet, sondern zugefügt, etwa jeden Tag ein Kompliment zu verteilen oder sich in Dankbarkeit zu üben.

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  3. Ulli

    Keine Schokolade, kein Käse, kein Alkohol, 2 Tassen Kaffee am Tag, und weniger Internet, thats it!
    Da ich aber auch umziehen werde, werde ich mich von allem Überflüssigen trennen.
    Herzliche grüsse
    Ulli

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    1. Anhora Autor

      Liebe Ulli, danke für deinen Beitrag zum Thema! 🙂 Ich hab ja schon allerhand gehört, worauf man in der Fastenzeit verzichtet, aber Käse war noch nicht dabei! Wie kommst du denn darauf?
      Dass du dir aber bei einem bevorstehenden Umzug trotzdem noch kulinatirsche Einschränkungen antust, finde ich bemerkenswert, Respekt!
      Lieber Gruß und viel Spaß beim Ausmisten, Anhora

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  4. Mallybeau Mauswohn

    Liebe Anhora!
    Ha des send amol gude Vorsätz. Do winsch i nadierlich a guts Durchhaldevermöga. Abr i denk, des paggsch Du loggr. I han no nie Alkohol dronga, also des fend i et so schwär. Dafier isch allerdings mein Schogoladakonsum um so greeßer. Do misst i mi au ganz schee zammareissa. Ond des mitm Computer dät wahrscheinlich scho glabba, wenn is mir vornemma dät. Mach i abr et 🙂 I nemm mir do ährlich gsagt nie äbbes vor, obwohl i mein Bauchansatz scho amol reduziera sollt. Isch vielleicht gar koi schlechte Idee. Vielleicht krieg i ja bissle Schbegg weg bis zu onsrm Urlaub!
    Also, na bleibt heit dr Woikellr verschlossa, gell.
    Grüßle von dr Alb
    Mallybeau

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    1. Anhora Autor

      Wenn mr wie du koin Alkohol drinkt und fascht koi Floisch isst, dann braucht mr au net faschde. Die baar Schoglädle kannsch dir scho genehmiga, so a kloines Ränzle schadet au net. Des kriegemer scho in de Badeanzug nei, wenn mr am Strand rumlieget. Also heb i jetzt mei Tässle Tee und proscht dir herzlich zu: aufs scheene Läba. 🙂

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  5. tikerscherk

    Ich verzichte schon auf Alkohol, Zigaretten, Fleisch und meist auf Süßes.
    Bleibt nur das Internet und mein Mobiltelefon. Darauf zu verzichten fällt mir im Urlaub leicht, im Alltag sehr sehrschwer. Ob ich wohl trotzdem oder erst recht mal versuchen sollte. Dir viel Erfolg und Genuss beim Verzicht!

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    1. Anhora Autor

      Danke auch dir für deine Gedanken. In deinem Fall ist es tatsächlich schwer, überhaupt noch etwas zu finden, worauf du verzichten könntest. Du bist sicher nicht übersättigt und ich mag dir das Internet und dein Mobiltelefon einfach gönnen. Solange du Spaß an der Sache hast, solltest du es genießen. 🙂

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  6. mannisfotobude

    Oh ich bin der erste der hier antwortet ! Bin ganz ehrlich und habe mir noch nie was für die Fastenzeit vorgenommen ! Traue ich mir das nicht zu ? Nein ich habe mir nur noch die Gedanken darüber gemacht ! Es gibt Dinge die man lieber macht und das verstärke ich und es gibt Dinge die man weniger gerne macht und die reduziere ich und das ganz ohne „Fastenzeit“ ! Bin bisher eigentlich ganz gut damit gefahren ! LG Manni und schönen Abend

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    1. Anhora Autor

      Hallo Manni, heute bist du tatsächlich Erster Kommentator und hast einen Gloria-Bilderpunkt gewonnen. 😉
      Danke für deine Gedanken zur Fastenzeit, dein Konzept klingt schlüssig. Für mich würde es leider nicht funktionieren, denn was ich lieber mache ist meist nicht das, was mir guttut und umgekehrt. Also muss ich reduzieren, was ich gerne mache (Schokolade essen z.B.) und verstärken, was ich nicht so gerne mache (das Laptop auch mal ausschalten). 😉
      Du hast das wahrscheinlich besser im Griff! 🙂

      Gefällt 2 Personen

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