Zwischenstationen

Bei unseren Streifzügen durch Rom ruhen wir gerne in einer Kirche aus. Man kann nicht glauben, wie viele monumentale und pompös ausgestattete Kirchen und Basiliken einfach so am Straßenrand liegen. In den Flaniermeilen stehen die Türen weit offen, sodass man beim Shopping eben mal abbiegen und ein paar Momente der Andacht erleben, oder sich einfach nur einmal hinsetzen kann.

Gewöhnungsbedürftig finde ich, dass in den Kirchen leise Musik im Hintergrund läuft, populäre Melodien wie das Ave Maria oder Adeste Fideles in der Nachweihnachtszeit. Vielleicht soll das die Touristen ansprechen in der Hoffnung, dass in eins der zahlreichen Kässchen gespendet wird. Nur so können die üppigen Kunstschätze erhalten werden vielleicht. Man kann dafür ein Heiligenbildchen mitnehmen oder eine Kerze anzünden. In der Kirche San Giacomo in Augusta z. B. muss man beim Hl. Antonius eins der zahlreichen Hebelchen umlegen, dann geht die entsprechende elektrische Kerze an. Es funktionierte aber erst beim vierten Versuch.

Dann habe ich lange zu ihm gebetet. Weil ich gerade einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben verliere. Ich hoffe, der Hl. Antonius hilft uns.

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11 Gedanken zu „Zwischenstationen

  1. Mallybeau Mauswohn

    Liebe Anhora!

    Dass s do viele Kircha gibt, hätt i scho dacht, abr so viele …
    I hoff jetzt nadierlich ganz arg, dass des Kerze anzünda und Deine Gebete gholfa hent. I zünd au glei no a Kerzle mit an und wünsch Eich nur s Beschte!

    Liebs Grüßle
    Mallybeau

    Gefällt 1 Person

    Antwort

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