Die drei ???

Als ich kürzlich zur Arbeit fuhr, stand ein Bernhardiner am Zebrastreifen. Er schaute nach links, schaute nach rechts und durch meinen Kopf schossen drei Fragen:
1.) Muss man am Zebrastreifen auch für einen Hund bremsen? 2.) Kann ein Hund Verkehrsregeln begreifen? und 3.) Wo ist Herrchen?

Ich hatte noch keine einzige Antwort gefunden, da erledigte sich die erste Frage schon von selbst: Ich hielt an, denn der Hund war einfach losgetrabt und überquerte die Straße.
Als ich weiterfuhr, schlappte ein verschlafenes Frauchen um die Ecke, somit war auch die dritte Frage beantwortet.

Aber nun die zweite Frage an alle Hundebesitzerinnen und -besitzer: Kann ein Hund die Bedeutung von Zebrastreifen verstehen? Oder hatte ich eine Halluzination?

 

28 Gedanken zu „Die drei ???

    1. Anhora Autor

      Dann waren alle bisherigen Vermutungen für die Katz: Ein Hund kann also tatsächlich erkennen, dass man nur bei einer grünen Ampel die Straße überqueren darf. Erstaunlich! Danke für die Aufklärung. 🙂

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  1. suzy

    Ich denke schon 🙂 Die meisten Hunde sind sehr intelligent und sie haben das erlernt beim Gassi gehen, da bleibe ich stehen….und was auch immer. Die Halterin scheint dem Tier ja sehr zu vertrauen 🙂
    Das mit den Enten finde ich sehr erstaunlich, lol
    Rabenvögel sind sehr intelligent, ich habe mal einen Beitrag gesehen mit Experimenten wo ein Vogel von einer bestimmten Person erschreckt wurde, er hat das kommuniziert in der Gruppe und alle anderen Raben waren informiert und sind vor der Person geflüchtet…..
    Schlauer als mancher Mensch 🙂
    Ich wünsche ein schönes Wochenende!

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    1. Anhora Autor

      Man möchte manchmal in die Gedankenwelt eines Tieres schauen können! Dass Raben und Krähen intelligent sind, hört man immer wieder, es ist beeindruckend. Aber dass die Enten an der Straße warten, bis die Ampel grün zeigt, kann ich fast nicht glauben! 🙂

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  2. Lakritze

    Wie hübsch! (Ich hatte mal einen Leihhund, der wußte, daß man an Kreuzungen stehenbleibt (auch auf unbekanntem Terrain), bis der Mensch nachgekommen war; faszinierend fand ich, daß er sich immer mittig da hinstellte, wo der Gehsteig abgesenkt war. Was ich ihm nicht beibringen konnte, war: Wanderwegzeichen finden. Für so was sind Hunde wohl zu kurzsichtig.)

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    1. Anhora Autor

      Das ist ja interessant! Sitzt Herrchen/Frauen vielleicht im Rollstuhl oder führt er/sie einen Rollator, dass der abgesenkte Gehsteig bevorzugt wird?
      Und ja, ein Wanderhund – wenn es das gäbe, würd ich mir vielleicht einen anschaffen. 😉

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  3. Pit

    Wenn ich an das denke, was ich einmal ueber die Ausbildung von Blindenhunden gesehen habe, dann muss ich sagen, man kann das einem Hund beibringen. Damals war ich fasziniert davon, dass der Hund seine blinde Besitzerin so fuehrte, dass sie dem Verkehr entgegen ging, und nciht mit dem Verkehr im Ruecken. .

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    1. Anhora Autor

      Da ich noch nie einen Hund hatte, habe ich keine Vorstellung vom Potenzial eines Hundes. Ich habe im Fernsehen aber auch schon gesehen, was Hunde für seh- und anderweitig behinderte Menschen alles leisten können. Da stimme ich dir also zu, das Potenzial ist da.
      Die Frage ist nur: Würde jemand seinen Hund gezielt so abrichten, dass er einen Zebrastreifen versteht?
      Ich vermute eher, er kannte die Strecke und tat, was Frauchen immer tut an dieser Stelle, ohne es wirklich zu verstehen. 😉

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      1. Pit

        Ich stimme Dir zu: der war bestimmt nicht wirklich dazu erzogen. Das kann ich mir auch nicht vorstellen, ausser eben bei einem Fuehrhund. Aber andererseits: wenn Frauchen am Zebrastreifen immer wartet und schaut und der Hund dabei ist, dann oist das ja auch ein Training und er lernt es.

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  4. mannisfotobude

    zunächst mal lustig aber auch verwunderlich das er doch den kopf nach links und rechts drehte. Dies spricht für das verstehen eines „Zebrastreifen“ ! Auf der anderen Seite völliger Blödsinn !!!
    Ich denke einfach an Zufall ! Lustig auf jeden Fall !!!!

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    1. Anhora Autor

      Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Hund wirklich den Sinn von Zebrastreifen verstehten kann. Er wird wohl eher die Strecke gekannt haben, aber die Art wie das ablief war schon wie in einem Disney-Film. 😉

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  5. Zoé

    Tiere können auch Zebrastreifen verstehen. Aber vermutlich nur, weil sie dort jeden Tag drüber gehen: Hier gehen wir immer und dann halten die Autos und Radfahrer. Ich glaube nicht, dass der Bernhardiner das auf jeden Zebrastreifen der Stadt bezieht. Außer es ist ein ausgebildeter Blindenhund. Aber beispielsweise können Krähen Nüsse auf Straßen werfen, die dann von Auto „geknackt“ werden und in der Fußgänger-Ampelphase holen sie dann ihre Nüsse.

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    1. Anhora Autor

      Du hast Recht, das macht Sinn: Der Hund kannte die Strecke und hat getan, was er bzw. sein Frauchen immer tut: Nach links und rechts gucken, dann über die Straße gehn. Er hat ja auch nicht gewartet, ob die Überquerung gefahrlos ist, denn ich war schon relativ nahe dran.
      Diese Krähen habe ich auch schon gesehen. Faszinierend. Manchmal möchte man in den Kopf von Tieren reinsehen können. 🙂

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  6. Mallybeau Mauswohn

    Liebe Anhora!

    Ha logisch bremst mr für Dierle. S woiß jo et jedr Igel oder Dachs, wannr iebr d Schdroß derf. I denk, dass mr Hond des gut beibrenga ka, an dr Schdroß zu warta. Inwieweit se des mit Zebraschdroifa kapieret isch wahrscheinlich au a bissle unterschiedlich. I wär auf jeden Fall emmr vorsichtig. Sichr isch sichr. 🙂

    Grüßle von dr sonniga Alb
    Mallybeau

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    1. Anhora Autor

      Liebe Mallybeau, nadierlich bremst i au für a Dierle, scho dass es mir net ins Auto rennt und no was kabutt macht. 😉 Aber vom rechtliche her war i mir an Moment lang net sicher: Muss man am Zebrastreife immer halte, also au für an Hund?
      Und woiß der Hund des?
      Auf jeden Fall isch es immer gut, vorsichtig zu sei auf dr Straß, damit mr nix und niemand über’n Haufe fährt. 🙂

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