Fremde Welt

Nach einiger Zeit radle ich heute wieder einmal in die Innenstadt. Ich brauche irgendetwas Unwichtiges. Meine Welt besteht ja nur noch aus Wohnung, Garten und Supermarkt, ich muss mal etwas anderes sehen.
Man kann sich nicht daran gewöhnen. Die Stadt ist so still. Kaum Menschen unterwegs. Es ist, als wäre es Sonntag und aus Versehen haben ein paar Geschäfte offen.

Aber nein! Die Straßencafes wären ja gefüllt, die Flaniermeile voller Menschen. Stattdessen sind Stühle und Tische angekettet, Bänke aufgestapelt, Sonnenschirme zugeklappt. Hier gibt es keinen Kaffee, bitte weitergehen.

Bekannten darf man auch nicht begegnen, sonst wäre man zu dritt – verboten! Und immer schön die Abstandsregel einhalten.

Wenn man wüsste, wie lange das alles dauert und was danach kommt, dann könnte man besser umgehen damit.

8 Gedanken zu „Fremde Welt

  1. mgrazioli

    Etwas unwichtiges tun, ok. Wenn man allerdings einer Risikogruppe angehört, sollte man nicht unbedingt in die Stadt gehen (fahren). Da ich zu dieser Gruppe gehöre, gehe ich spazieren. Ud zwar an Orten, wo ich wahrscheinlich keine oder nur wenig Leute antreffe.

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    1. Anhora Autor

      Ich gehöre zur Risikogruppe mit ü60 und Asthma. Deshalb war ich auch konsequent bisher, ich schütze mich und andere, so gut es geht. Wir haben uns deshalb auch nicht in Geschäfte gedrängt, sondern sind nur durch die Straßen gebummelt. Mir fehlten auf einmal die Menschen, wenigstens zum Anschauen. Man hat solche Tage.

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    1. Anhora Autor

      Stimmt! Da hab ich nicht aufgepasst. Wenn es unwichtig ist, braucht man es nicht. Ich redete mir halt ein, dass ich es brauche, um einen Grund zu haben, in die Stadt zu gehn. Und es war kein Klopapier! 😉

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        1. Anhora Autor

          Ja, so war es wohl. Interessanter Gedanke, tatsächlich. Und ich fürchte, man muss auch gelegentlich wieder etwas Unvernünftiges tun. Sonst wären wir daheim geblieben. 😏

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