Tagesstruktur

Es ist ja so: Wenn man eine Arbeitswoche hat, ist auch die Freizeit durchgetaktet. Man putzt, kauft ein, macht Wäsche oder Gartenarbeit oder eine Wandertour. Alles muss in die freien Tage passen, damit man sich in der neuen Woche wieder der Arbeit widmen kann.

Und jetzt? Putz ich heut nicht, putz ich morgen. Oder übermorgen. Und wenn ich nicht putze – was passiert dann eigentlich? Nichts. Erschreckend, wie schnell alles Festgelegte aufweicht.

Wie machen das eigentlich Rentnerinnen und Rentner?

Ich verstehe jedenfalls kranke, arbeitssuchende, erwerbsunfähige Menschen, bei denen die Stimmung eh keine Luftsprünge macht, jetzt besser. Es braucht schon Energie, sich Tagesabläufe auszudenken und sie einzuhalten. Es fehlt die Konsequenz des Versäumens.

6 Gedanken zu „Tagesstruktur

  1. Etoile Filante

    Es fehlt die Konsequenz des Versäumens.
    ….wie hübsch formuliert! Ganz ohne konsequenzen bleibt aber versäumtes oder verschobenes trotzdem nicht. Das schlechte gewissen verursacht unterschwelligen stress und der tut körper und seele nicht gut.
    Bei mir hat sich die freiheit eingependelt und ich muss nur noch selten einem verpassten termin hinterherrennen oder eine busse bezahlen….

    Eingesperrte bisous vom meer.

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    1. Anhora Autor

      Du hast recht, die Konsequenz des Versäumens kann auch bei nicht Erwerbstätigen übel sein durch das generelle Unbehagen und Gefühl des Versagens. Aber sie tritt später ein, diffus, nicht eindeutig mit der Ursache verknüpft. Mir fallen da gerade Depressive ein oder andere Kranke.
      Deshalb hab ich ja auch geputzt, wenngleich vorher länger darüber nachgedacht als üblich. 😉
      Lieber Gruß, auch ans Meer. 🙂

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  2. Mallybeau Mauswohn

    Hallöle Anhora!

    Konsequenz des Versäumens isch a scheene Beschreibung 🙂
    I muss saga, dass bei mir eigentlich älles wie immer isch 🙂 Abr wemmr freiberuflich tätig isch, isch des vielleicht au a bissle andersch.
    Ond i denk, dass mr als Schwob doch ällaweil no äbbes zum Schaffa fendet … ond zum butza ällamol 🙂
    I wünsch dr a wundrschees ond gmietlichs Oschdrfescht. Bleib xond.
    Ond viel Schbass beim Klorollasucha 🙂

    Grüßle von dr Alb
    Mallybeau 🙂

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    1. Anhora Autor

      Du hosch sicher mehr Übung als Stubehocker. I fürcht i bin alloi dahoim a bissel aufgschmissa, mir fehlet d’Leit! Und an feschde Rahme. Aber solang i mei Gärtle hon, isch net alles verlore.
      I wünsch dir scheene Dag, bass auf di auf. 🙂
      Liebs Grüßle

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      1. Mallybeau Mauswohn

        Do hasch nadierlich recht. Dr oine isch so, dr andre so. I bin mir sicher, dass de trotzdem n guda Rahma für Di fendsch. Und wenn de aus dem mol rausfällsch, ischs ja au et obedingt schlecht 🙂

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