Archiv der Kategorie: Winter

2018

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn es schon keine Weihnachtsansprache gab von mir, dann wenigstens auch nichts Großartiges zum Jahreswechsel. Nur ein Bild und die besten Wünsche für ein gesundes, spannendes, freudiges neues  Jahr!

Demnächst gibts auch wieder etwas zu lesen hier. 🙂

Herzliche Grüße
Eure Anhora

 

 

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Überflüssiges

Die letzten Tage waren übertrieben schön: Ich konnte nicht nur essen, was ich wollte, sondern auch soviel ich wollte. Ich konnte jeden Abend ein Glas Wein trinken oder zwei, ich konnte viele Stunden lang am Klapprechner hocken, jeden Tag, jede freie Minute. Das hat Spaß gemacht – aber nur weil ich wusste: Bald ist es aus damit. Fastenzeit.

In diesem Jahr will ich 40 Tage lang

1. keinen Alkohol
2. nix Süßes
3. höchstens zwei Stunden Internet am Feierabend

Kann ja nicht so schwer sein. Bei Schwächeanfällen werde ich an Menschen denken, die ganz andere Probleme haben als ich hier. Ist das der richtige Ansatz? Wird es gelingen? Sicher bin ich mir nicht, aber versuchen werde ich es. Ich will wieder wissen, was ich wirklich brauche und was nicht. Ich will ein Leben in Fülle, nicht im Überfluss.

Und ihr? Macht ihr auch eine Fastenzeit? Worauf wollt ihr verzichten?

 

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Narri, Narro!

Heute beim Rosenmontagsumzug: Kalt wars, aber schön!

Schön, dass dieses Brauchtum auch in unserer digitalisierten Zeit immer noch so viele Menschen auf die Straße lockt! Bilder von weiteren 60 Gruppen erspare ich euch aber. 😉

 

Hinweis: Laut Gesetz zum Recht am eigenen Bild ist es erlaubt, Menschen bei öffentlichen Veranstaltungen zu fotografieren, wenn diese nicht den Bildinhalt darstellen, sondern als „Beiwerk“ gelten können. Auch Gruppenfotos von mehr als 7 Personen sind erlaubt, wenn erkennbar ist, dass fotografiert wird und sie sich jederzeit bemerkbar machen könnten, wenn sie damit nicht einverstanden sind.
Sollte sich aber trotzdem jemand auf den Bildern erkennen und diese Veröffentlichung nicht wünschen, dann bitte eine kurze E-Mail an anhora1 (ät) gmx.de, und ich lösche das entsprechende Bild sofort.
Nix für ungut!

Aus gegebenem Anlass: Etwas zum Valentinstag

unterwegs

Wenn der Schuh passt,  vergisst man den Fuß.
Wenn der Gürtel passt, vergisst man den Bauch.
Wenn das Herz stimmt, vergisst man das Für und Wider.

(Chuangtse)

Davon abgesehen suchte ich gestern in zwei Supermärkten vergeblich nach einer Valentinskarte (der geliebte Brite steht nun mal auf Karten), es gab noch nicht mal ordentliche Kitsch-Herzchen. Nix. Kein Valentin-Kram. Und das – fand ich gut! Wer seinem Herzblatt eine Freude machen will, findet immer einen Anlass und immer etwas Passendes. Es muss nicht heute sein, und schon gar nichts Importiertes aus Amerika. Das am allerwenigsten in diesen Zeiten.

Es wurden also – da ich schon mal im Laden stand – drei Pralinen einer bekannten Schweizer Schokoladengießerei, und ein Post-it:

Happy Valentine! 

 

Das neue Jahr

Das letzte Kalenderblatt ist abgerissen, wir stehen parat für einen neuen Anlauf im Zeitenkreislauf. Noch ein kurzer Blick zurück und wir sehen Menschen, die kamen und gingen, Dinge, die anders geworden sind. Das Leben bleibt nicht stehen.

Wer sich aber vergangene Zeiten zurückwünscht, in denen man sich angeblich noch auskannte – und das tun derzeit viele – dem möchte ich die Abbildung unten nahelegen. Nur so als Beispiel. Dann frage ich die Konservativen und Bewahrer aller Länder, ob sie vielleicht auch wie ich einen USB-Stick mit 30 GB am Schlüsselring herumtragen. Oder ein Smartphone voller Musik und Bilder.

Ich könnte auch an den medizinischen Kenntnisstand vergangener Tage erinnern (zum Beispiel Krebsforschung) , oder an die politische Lage (zum Beispiel Kalter Krieg), aber davon gibt es keine lustigen Bilder.

Ich wünsche euch allen also ein gesundes, glückliches neues Jahr und einen offenen Geist für die Veränderungen, die es bringen wird. Lasst uns das Gute darin erkennen, die Möglichkeiten nutzen und Herausforderungen anpacken. „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“ sagte schon Aristoteles.

1956: Eine Festplatte mit 5 MB wird in ein Flugzeug verladen. Sie bietet genug Speicherplatz für beispielsweise ein Weihnachtsbild mit Tante Hilde und Onkel Ernst.

Ich bedanke mich von Herzen bei allen meinen Lesern hier. Es sind viele dazugekommen im vergangenen Jahr – ohne euer Interesse und Mitmachen wäre hier tote Hose. Das Schreiben für euch, der Austausch und eure eigenen Blogbeiträge machen mir so viel Freude.

Danke, danke, danke!