Archiv der Kategorie: Tagesgedanken

Neulich beim Spazierengehn

Im Wald einen geparkten Porsche zu sehen, kommt vor. Auch Porschefahrerinnen und Porschefahrer müssen mal raus. Ungewöhnlich ist also nicht der Sportwagen, der an einer Schotterstraße im Schatten der Bäume geparkt hat – ungewöhnlich ist der Grund dafür. Ein junger Hipster schleppt nämlich gerade einen Getränkekasten aus dem Gebüsch und hievt ihn auf den Beifahrersitz.

Er verschwindet wieder im Strauchwerk und kehrt Minuten später zurück mit weiteren Flaschen in der Hand. Wir sind inzwischen nähergekommen und sehen: es sind Wasserflaschen. Sie tragen keine Etiketten, frei verkäufliche Flaschen eben, die augenscheinlich mit Wasser gefüllt sind.

Während der Fahrer auch diese im Auto verstaut, sich ans Steuer setzt und mit donnerndem Sound davonbraust, schauen wir uns an und wollen nun wissen, was hinter dem Gebüsch ist.

Es ist ein Brunnen. „Kein Trinkwasser“, steht darauf wie an allen öffentlichen Brunnen.
Wir rätseln.
Hätte der Mann lila Hosen und ein buntes Tuch getragen, würde man den Glauben eines Esoterikers an Heilkräfte aus fließendem Gewässer als Erklärung heranziehen können. Es war aber einer mit Vollbart, gestyltem Haar, Röhrenjeans und weißen Sneakers. Und Porsche.

Es war also einer mit Ehrgeiz, Erfolg, Einkommen. Wenn der eigens mit dem Porsche anreist, um dieses Wasser zu beschaffen – dann kann man es trinken. Er wird es wohl nicht zum Gießen verwenden. Nein, es ist höchstwahrscheinlich ein besonderes Wasser, egal warum. Mehr noch: Nun will ich es auch.

Nächstes Mal bringe ich eine Flasche mit. Erst probieren, bevor ich mit einem ganzen Kasten anrücke.

Lasse ich mich zu leicht von Äußerlichkeiten beeindrucken?
Oder übersehe ich etwas?

Schwere Zeiten für die Vernunft

„Wir wollen unser Leben zurück“, steht auf einem Protestplakat.

In Deutschland gibt es jetzt immer mehr Demonstrationen gegen die Corona-Einschränkungen, Medien reden gar von einer zweiten Welle an Wutbürgern. Wir erinnern uns: Die erste entstand 2015, als viele Flüchtlinge ins Land kamen und in deren Folge die AfD stark wurde.

Nun gibt es womöglich eine neue Welle an frustrierten Menschen, und auch diese werden durch Verschwörungstheoretiker und Radikale angestachelt. Wieder vermengt sich Randgesocks mit Durchschnittsbürgerinnen und -bürgern.

Die Wirtschaft hat enorme Einbußen zu verkraften, viele Unternehmen werden es nicht überleben, tausende Menschen könnten ihre Arbeit verlieren und unzufrieden werden.
Leichtes Spiel für gewisse Gruppen. Beängstigend.

Aber das hält mich nicht davon ab, mein Hirn einzuschalten und den Menschen zu glauben, die wissen, wovon sie reden.


„Wir wollen unser Leben behalten und andere schützen“

 

Anmerkung: Ursprünglich hatte ich geschrieben, dass die AfD in der Folge des Flüchtlingszustroms gegründet wurde. Das ist falsch, die Partei wurde schon 2013 gegründet, wie fraggle richtig angemerkt hat. Danke für den Hinweis!

Ohne Menschen geht es nicht

Beim Einkaufen in der Stadt treffe ich eine liebe Bekannte. Wir lachen, breiten die Arme aus, als wollten wir einander um den Hals fallen, kommen aber nicht näher. So begrüßt man derzeit nette Menschen.

Wir reden eine Weile. Mit zwei Metern Abstand natürlich, aber von Angesicht zu Angesicht. Ich bin ganz aufgeregt. Wie viel Gelegenheit habe ich noch, mich mit jemand anders als meinem Lebenspartner persönlich zu unterhalten? Nach über vier Wochen daheim kann ich es an einer Hand abzählen.

Meiner Bekannten geht es gleich. Sie ist Friseurin, vereinsamte in ihrem Dorf und besuchte an einem Wochenende heimlich die Tochter in Bayern. Das Auto versteckten sie in der Garage, damit niemand das auswärtige Kennzeichen sieht. Nachbarn können ja eigenartige Vorstellungen von Pflichtbewusstsein haben, und viele sind zu Hause!

„Ich kenne eine Person“, erzähle ich, „die kürzlich die Polizei alarmierte, weil in der Nachbarschaft ein Geburtstag gefeiert wurde. Die Polizei kam, und dann wurde jeder Gast mit 250 EUR, der Gastgeber jedoch mit mehreren tausend Euro bestraft.“
So etwas gibt es wirklich, und die Person war übrigens stolz auf diese Tat.
„Aber man muss weiterleben“, sagt meine Bekannte, „und ganz ohne Menschen geht es nicht.“

Ab Montag darf sie wieder arbeiten.
Ich bleibe in Kurzarbeit.

Das Spektakel

„Am 30. Mai ist der Weltuntergang“. So heißt ein Lied aus den Fünfzigern, das gerade wieder durch das Web geistert.

Die Welt hatte schon einige Untergänge, die es sich dann doch nochmal anders überlegt haben. Tschernobyl ist so ein Beispiel, oder als Saddam Hussein in Kuweit einfiel und die Ära der Dauertalksendungen und Live-Streams einläutete.
Beidesmal fühlte ich mich ähnlich wie heute.
Tschernobyl betraf uns immerhin, aber was hatten wir mit dem Golfkrieg zu tun? Die Medien nahmen uns trotzdem mit auf die Reise, bis alle dachten, dass auch auf uns bald Panzer zurollen. Wir hingen mit klopfenden Herzen am Fernseher und über Tageszeitungen.

Was ist das?

Medien, Regierungen, Sekten, Populisten – sie alle erreichen Ziele leichter, wenn die Menschen Angst haben. Diese Ziele reichen von hohen Auflagen bei Publikationen über das Hinnehmen von Ausgangssperren bis zur Selbstaufgabe in radikalen Gruppen.

Ich unterstelle den Regierungen derzeit nicht, dass sie unsere Angst nutzen. Die Angst ist einfach da, erschaffen und gepflegt von Medien, deren Preise für Werbeanzeigen von Zuschauerquoten und Klickraten abhängen. Aber hätten wir die Bilder in Italien nicht gesehen, wäre bei Verordnungen zu Kontaktsperren, Geschäftsschließungen und Kurzarbeit das Geschrei groß.

Es geht Hand in Hand, und es ist so einfach zu bewerkstelligen.
Das macht mir mehr Angst als das Virus.


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Warum Corona? Warum nicht Klima?

Manchmal denke ich, dies ist die größte Entertainment-Show aller Zeiten. Menschen in Wohlstandsgesellschaften gruseln sich gern, man fühlt sich dann so lebendig. Die Medien setzen uns also in einen Corona-Freefall, und wir sind noch immer auf dem Weg nach oben. Gerade senkt sich ein weiterer Sicherheitsbügel auf uns, kleine Gesichtsmasken flattern daran und wir sind ganz aufgeregt. Bald kommt das große Hui, denken wir, und dann steigen wir aus, mit leuchtenden Augen, weil wir so tapfer waren.

Ich weiß nicht was ich von alldem halten soll. Ich gehöre zur Risikogruppe und die ganze Welt nimmt Rücksicht auf mich. Dafür bedanke ich mich.
Wenn aber soviel Engagement auch in die Klimapolitik einfließen würde, dann wäre eine weitaus größere Risikogruppe ein Leben lang vor Not und Krankheit durch Umweltkatastrophen geschützt: die Generation unserer Kinder.
Doch es gibt keine Fahr- oder Reisebeschränkungen, um schädliche Emissionen zu reduzieren, und keine Pflicht zur Nutzung von umweltneutralen Produktionsstätten.
Die globale Erwärmung ist nicht gruselig genug.
Schade.

 

Trendwende

Was für ein Geschenk der lokalen Online-Tageszeitung am Sonntagmorgen: Ganz oben, als Top-Meldung sozusagen, steht:

Das sind die leckersten und speziellsten Eistrends des Sommers

Es folgt eine Ausführung über Erdbeer, Schoko, Vanille, Straciatella, und über neue Kreationen wie Aloe Vera, Mango-Schokolade und Pizza Margherita.

Das ist ja – als wäre das Leben wieder normal! Kein Beitrag über ihr wisst schon, keine neuen Zahlen und Statistiken, sondern etwas über Eiscremesorten.

Je klarer es wird, dass ein Ausgang im Sinn von „Deckel zu und weg damit“ nicht kommen wird, desto mehr sehnt man sich nach Normalität, wie wir sie bisher kannten.

Nie habe ich über die neuesten Eiscremetrends lieber gelesen als heute. Danke, Schwäbische Zeitung, dass du das erkannt hast.

Bild von Capri23auto auf Pixabay

Tagesstruktur

Es ist ja so: Wenn man eine Arbeitswoche hat, ist auch die Freizeit durchgetaktet. Man putzt, kauft ein, macht Wäsche oder Gartenarbeit oder eine Wandertour. Alles muss in die freien Tage passen, damit man sich in der neuen Woche wieder der Arbeit widmen kann.

Und jetzt? Putz ich heut nicht, putz ich morgen. Oder übermorgen. Und wenn ich nicht putze – was passiert dann eigentlich? Nichts. Erschreckend, wie schnell alles Festgelegte aufweicht.

Wie machen das eigentlich Rentnerinnen und Rentner?

Ich verstehe jedenfalls kranke, arbeitssuchende, erwerbsunfähige Menschen, bei denen die Stimmung eh keine Luftsprünge macht, jetzt besser. Es braucht schon Energie, sich Tagesabläufe auszudenken und sie einzuhalten. Es fehlt die Konsequenz des Versäumens.

Glück gehabt!

Wenn man darüber nachdenkt, dann haben wir es mit Covid-19 noch ganz gut getroffen: die Mehrheit der Infizierten überlebt die Krankheit.

Stellt man sich aber ein Virus oder Bakterium vor, das hochansteckend und unentrinnbar tödlich wäre – dann kann man sich einmal fragen, wie es angesichts mangelnder Schutzausrüstung und Behandlungsgeräte in allen Ländern der Erde ausgehen würde: Kaum anders als bei der Pest im Mittelalter. Ein Drittel der europäischen Bevölkerung starb damals. (Wie schnell unsere Zivilisation zerbröseln würde, wenn es ums nackte Überleben geht, mag ich mir gar nicht vorstellen.)

Ich hoffe, dies ist ein Weckruf an die Regierungen aller Nationen, sich zu rüsten. Denn die nächste Pandemie kommt.

Fremde Welt

Nach einiger Zeit radle ich heute wieder einmal in die Innenstadt. Ich brauche irgendetwas Unwichtiges. Meine Welt besteht ja nur noch aus Wohnung, Garten und Supermarkt, ich muss mal etwas anderes sehen.
Man kann sich nicht daran gewöhnen. Die Stadt ist so still. Kaum Menschen unterwegs. Es ist, als wäre es Sonntag und aus Versehen haben ein paar Geschäfte offen.

Aber nein! Die Straßencafes wären ja gefüllt, die Flaniermeile voller Menschen. Stattdessen sind Stühle und Tische angekettet, Bänke aufgestapelt, Sonnenschirme zugeklappt. Hier gibt es keinen Kaffee, bitte weitergehen.

Bekannten darf man auch nicht begegnen, sonst wäre man zu dritt – verboten! Und immer schön die Abstandsregel einhalten.

Wenn man wüsste, wie lange das alles dauert und was danach kommt, dann könnte man besser umgehen damit.

Arbeitstherapie

Gehackt, gedüngt und unkrautfrei – der Garten: picobello. Die erste Woche Kurzarbeit ist um, und alles ist gemacht. Sogar ein Frühbeet. Wetter war natürlich perfekt.

Unter den Gartennachbarn erzählt man, dass es vor Dehner oder Obi bis zu einer Stunde dauert, bis man eingelassen wird. Deshalb gibt es bei mir noch keine Setzlinge. Das rasch Selbstausgesäte auf der Fensterbank muss noch eine Weile betüttelt werden, ehe es an Ort und Stelle kommt.

Also kann ich vorerst nur noch gießen und ein bisschen herumzupfen.

Womit beschäftige ich mich die nächste Woche? Was macht ihr so?

 

 

Lack ab

Wir Daheimbleibenden brezeln uns nicht auf. Wozu auch? Ich schminke mich nicht mehr und trage bequeme Kleidung, so würd ich nie ins Büro gehen.

Viele scheinen sich äußerlich zu verändern. Es sind nicht nur die herausgewachsenen Frisuren und Haaransätze in anderen Farben, weil die Friseurbetriebe schließen mussten. Ich sehe generell weniger Menschen mit gelacktem Erscheinungsbild.

Die Fassade blättert. Darunter steckt ein anderes Ich, griesgrämig zurzeit und verunsichert, aber auch unverstellt, ehrlicher. Für einen Gruß von Balkon zu Balkon, zum Gartennachbarn oder für die engsten Lieben ist es gut genug. Auf Geduld und Zusammenhalt kommt es an in diesen Zeiten, nicht auf Schillern und Funkeln.

Ich bin gespannt, ob etwas davon bleiben wird.

Los gehts

Über gestern rede ich nicht. Das Heimbüro sah aus wie nach einem Orkan, als ich den Bleistift sinken ließ. Wann das war, sage ich auch nicht.

Aber dann schlief ich ein ohne Ministerien, To-do-Listen und Menschen mit aufgehaltenen Händen im Kopf. Am Morgen zeigt der Fitness Tracker ungewohnt gleichmäßige Schlafphasen, fast eine Stunde Tiefschlaf.
Erstaunlich, wie schnell der Körper reagiert.

Die Seele braucht etwas länger.
Ich werde heute meine Unterlagen ordnen und das Büro aufräumen.

Null-Arbeit Tag 1.

Falsch gedacht

Jetzt ist es amtlich. Ich hatte letzte Woche die Nachricht der Geschäftsleitung nicht recht ernst genommen. Ich dachte, da kann man noch diskutieren. Ich dachte, das ist nur für den Fall der Fälle. Ich dachte  … an etwas anderes: Wie ich den Berg an Arbeit von zu Hause aus hinkriege zum Beispiel. Wo ich all dieses Papier und die Mappen und Sachen ausbreite. Wann ich zum Firmenstempeln ins Büro fahr. Solches Zeugs.

Aber heute stellten sie es noch einmal klar.  Ab Mittwoch arbeite ich nicht mehr im Büro, und auch nicht im Home Office, sondern im Garten. Oder im Haus. Oder gar nicht. Tendenziell gar nicht. Ohne Einnahmen keine Ausgaben, ab dem 1. April beginnt bei uns die Kurzarbeit. Eigentlich ist es das falsche Wort, denn unsere Arbeitszeit wird auf Null reduziert, es müsste also Null-Arbeit heißen.

Wenn ich daran denke, wieviel noch zu tun ist und dass nach Corona alles auf einmal kommt, dann wird mir ganz schlecht.

Bild von Silviu Costin Iancu auf Pixabay

Es ist still geworden

Ich habe die Straße für mich, als ich mit dem Fahrrad zur Post unterwegs bin. Kaum ein Auto stört meine Fahrt. Ich werde nicht an den Bordstein gedrängt, nicht mit Abgasen eingenebelt, muss nicht auf den Gehweg ausweichen zu meiner Sicherheit.

Ruhig ist es auch. Kein Motorenlärm. Niemand muss von hier nach da. All das auf-die-Uhr-sehn, ans-Lenkrad-trommeln, all die verspannten Gesichter mit den Gedanken im Büro, beim nächsten Meeting, in der Kita oder sonstwo, all das Hasten, all die Lasten – dahin.
Die leeren Straßen erinnern mich an meine Kindheit.

Als ich etwa zehn Jahre alt war, setzten sich meine Cousine und ich gerne an den Straßenrand und wir schrieben Auto-Nummern auf. Einfach so zum Zeitvertreib. Wenn wir an einem Nachmittag auf zwanzig oder so kamen, gerieten wir aus dem Häuschen. Frühe Siebzigerjahre.
Diese Beschaulichkeit auf den Straßen hatte ich längst vergessen.

Arbeiten will gelernt sein

Es ist so eine Sache mit dem Arbeiten zu Hause. Egal wann ich beginne – erst komm ich in den Arbeitsfluss nicht rein, und wenn es dann endlich läuft, dann komm ich nicht mehr raus. Es war schon so, als ich noch als Übersetzerin arbeitete und oft bis in den späten Abend am Schreibtisch saß. Man hat eigentlich keinen Rhythmus mehr, geschweige denn die üblichen Arbeitszeiten.

Es leidet auch die Energie des Raums, der bisher mein Rückzugsort war. Hier habe ich gelesen, geschrieben, nachgedacht, ausgeruht. Hier konnte ich allein sein. Allein bin ich zwar immer noch, aber es liegen Ordner auf dem Boden, Unterlagen auf dem Tisch, zwischen Papier und Büroklammern ist eine Tasse Tee eingeklemmt, auf dem Fenstersims liegt das Diensthandy.

Doch was jammere ich. Fast tausend Tote in Italien in den letzten 24 Stunden. Gütiger Himmel …

Gut zu wissen

Wenn man im Home Office von seinem Schreibtisch aufsteht, über das Notebook-Kabel stolpert und sich dabei verletzt, ist das ein Arbeitsunfall.

Wenn man im Home Office, während man sich ein Glas Wasser holt, über den Staubsauger stolpert und sich dabei verletzt, ist das kein Arbeitsunfall.

(Heute im Netz gefunden.)

Mir fällt auf, dass sich manches trotz Coronakrise nicht ändert. In Deutschland zum Beispiel das Bedürfnis, sich zu informieren. So hat man die Dinge im Griff, sichert sich ab. Zumindest fühlt es sich so an.

Die einen erforschen eben arbeitsrechtliche Sachverhalte, die andern bunkern Klopapier. Hauptsache man ist Herr der Lage.

 

Heimarbeit – Gar nicht so einfach

Am späteren Vormittag denke ich, das ist nichts für mich: Home Office. Ich finde einfach keinen Anfang. Klicke in E-Mails herum, die alle beantwortet müssen – aber nicht alle sofort.
Der Unterschied entgeht mir zunächst.

Unzufrieden stehe ich auf, es ist immer noch nichts geschafft. Ich geh raus. Stromere eine Weile in der Nachbarschaft herum, vorbei an abgesperrten Spielplätzen und Grünanlagen, achte auf den zwei-Meter-Abstand zu anderen Fußgängern. Ein kalter Ostwind pfeift mir um die Ohren, doch die Sonne tut gut.

Dann versuche ich es noch einmal. Ordentlich angezogen setzte ich mich wieder an den Schreibtisch, nehme mir  jetzt eine Aufgabe vor, die lange liegengeblieben war, und tatsächlich habe ich sie im Lauf des Resttages fast vollständig erledigt.

Kaum hat man ein Ziel, schon erreicht man es auch!

 

Home Office

Kaum macht sich im Kopf das Wort „Home Office“ breit, schon hört man im Büro auf, E-Mails zu sortieren, Unterlagen zu ordnen, Dokumente genau zu lesen. „Mach ich daheim, wenn Ruhe ist“.
Wie Kraut und Rüben wurde alles, nicht meine Art.

Also war ich heute im Home (Office würde ich es nicht nennen) am Sortieren, Ordnen, Arbeiten, was geht. Es hat nicht so geflutscht, wie ich es erwartet hatte. Eher ein bisschen zäh das alles. Und einsam.
Aber das war es im Büro auch schon. Es sind nur noch zwei Personen als Notbesetzung am Standort erlaubt, der Rest ist zu Hause.

Morgen mache ich einen Plan. Eine To-Do-Liste.

 

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